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Sichtbarkeit im Netz

Digitale Kultur

Digitale Räume haben das Verhältnis von Publikum und öffentlichen Personen verschoben: Distanz schrumpft, Erwartungen wachsen.

Laptop and smartphone on a dark desk reflecting soft blue and amber screen light

Aufmerksamkeit als knappes Gut

In einer Umgebung, in der ständig neue Inhalte erscheinen, wird Aufmerksamkeit zur begrenzten Ressource. Das beeinflusst, wie Personen sich darstellen, und wie Publikum entscheidet, wem es folgt und wem nicht.

Algorithmische Nähe

Empfehlungssysteme sorgen dafür, dass bestimmte Gesichter und Stimmen immer wieder auftauchen. Diese Wiederholung kann Vertrautheit verstärken, ohne dass sie bewusst gewählt wurde. Wir untersuchen, wie sich dadurch Wahrnehmung und Meinungsbild verschieben.

Öffentlich und privat verschwimmen

Alltagsmomente werden zum Inhalt, Inhalte zum Alltag. Für das Publikum entsteht der Eindruck, am Leben einer Person teilzuhaben. Für die Person selbst stellt sich die Frage, wie viel Privatsphäre bleibt.

Leitfragen zu diesem Themenfeld

  • Wie verändert ständige Verfügbarkeit die Erwartungen an öffentliche Personen?

  • Welche Folgen hat algorithmische Wiederholung für Sympathie?

  • Wie gehen Menschen mit der Gleichzeitigkeit von Nähe und Distanz um?

  • Welche Kompetenzen helfen im Umgang mit digitaler Sichtbarkeit?

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