Sichtbarkeit im Netz
Digitale Kultur
Digitale Räume haben das Verhältnis von Publikum und öffentlichen Personen verschoben: Distanz schrumpft, Erwartungen wachsen.

Aufmerksamkeit als knappes Gut
In einer Umgebung, in der ständig neue Inhalte erscheinen, wird Aufmerksamkeit zur begrenzten Ressource. Das beeinflusst, wie Personen sich darstellen, und wie Publikum entscheidet, wem es folgt und wem nicht.
Algorithmische Nähe
Empfehlungssysteme sorgen dafür, dass bestimmte Gesichter und Stimmen immer wieder auftauchen. Diese Wiederholung kann Vertrautheit verstärken, ohne dass sie bewusst gewählt wurde. Wir untersuchen, wie sich dadurch Wahrnehmung und Meinungsbild verschieben.
Öffentlich und privat verschwimmen
Alltagsmomente werden zum Inhalt, Inhalte zum Alltag. Für das Publikum entsteht der Eindruck, am Leben einer Person teilzuhaben. Für die Person selbst stellt sich die Frage, wie viel Privatsphäre bleibt.
Leitfragen zu diesem Themenfeld
Wie verändert ständige Verfügbarkeit die Erwartungen an öffentliche Personen?
Welche Folgen hat algorithmische Wiederholung für Sympathie?
Wie gehen Menschen mit der Gleichzeitigkeit von Nähe und Distanz um?
Welche Kompetenzen helfen im Umgang mit digitaler Sichtbarkeit?
Weitere Themenfelder
Nähe auf Distanz
Parasoziale Beziehungen
Themenfeld öffnenZugehörigkeit als Selbstbild
Fan-Identität
Themenfeld öffnenWir-Gefühl im Austausch
Gemeinschaften
Themenfeld öffnen
